9. August 2016

Dirigent

Maximilian Leinekugel hat das Potenzial, so manch scheinbare Gesetzmäßigkeit der Klassikszene umzustoßen“ (Süddeutsche Zeitung).

Trotz seines jungen Alters kann Maximilian Leinekugel bereits eine äußerst rege Tätigkeit als Dirigent vorweisen. Er dirigierte kürzlich u. a. das Netherlands Philharmonic Orchestra, das Budapest Symphony Orchestra MÁV sowie das Athens Philharmonia Orchestra. Von 2017 bis 2019 war er musikalischer Leiter des Münchner Animato-Orchesters sowie des Collegium Muwicum an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Darüber hinaus wirkte er als Assistenzdirigent bei verschiedenen Konzertprojekten im In- und Ausland mit.

Mit gerade einmal 20 Jahren gründete der gebürtige Münchner Anfang 2016 die MUNICH CLASSICAL PLAYERS, ein Kammerorchester bestehend aus angehenden Profimusikern bayerischer Musikhochschulen. Seither hat er das Orchester in zahlreichen Konzerten in und um München dirigiert, wobei Auftritte in der Bayerischen Staatsoper, der Münchner Residenz sowie der Bayerischen Staatskanzlei zu den Höhepunkten zählen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren u. a. seine Interpretationen von Mozarts Jupiter-Sinfonie sowie Brahms´ Ein deutsches Requiem, in denen „er sich erkennbar dagegen sträubt, sich einfach so mit dem Glanz beliebter Klassik-Hits zu schmücken, sondern sich lieber die Anerkennung aus dem Stück heraus erarbeitet. Er vermittelt dabei glaubwürdig den Eindruck eines Künstlers, dem jeder mit eigener Hand gestaltete und geglückte Satz eine Erfüllung ist. Die er mit seinen Musikerinnen und Musikern teilt“ (Süddeutsche Zeitung).

Seinen ersten Dirigierunterricht erhielt Maximilian Leinekugel an der Münchner Musikhochschule. Später studierte er Orchesterdirigieren am Royal Birmingham Conservatoire sowie an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Darüber hinaus nahm an zahlreichen internationalen Dirigiermeisterklassen teil. Er ist Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Bayerischen EliteAkademie und wurde von der Royal Birmingham Conservatoire Association gefördert. 2018 wurde er mit dem Tassilo Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet.

Weitere Infos: www.maximilian-leinekugel.de